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60 Jahre Feuerwehr

Heinz Kaulingfrecks, einer der dienstältesten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wettringen, wurde vom Wehrführer Christoph Remki und seinem Stellvertreter Mathias Krümpel für seine nunmehr 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.  60Jahre Kaulingfrecks

Eingetreten noch unter dem damaligen Wehrführer Ernst Niehues, konnte Heinz Kaulingfrecks den beiden Gemeindebrandinspektoren einige Geschichten und Dönnekes aus der guten alten Zeit erzählen und von so manchem Einsatz berichten, wie früher mit wesentlich bescheideneren Mittel die Brandbekämpfung und Katastropheneinsätze bewerkstelligt wurden. Neben einer Urkunde wurde Heinz Kaulingfrecks auch die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes überreicht.


Rettungswege

Aus leidvoller Erfahrung weiß die Feuerwehr Wettringen, wie groß plötzlich die Not ist, wenn Feuerwehrzufahrten oder Rettungswege blockiert sind. Wertvolle Minuten gehen verloren, wenn meist schweres Rettungsgerät weit getragen werden muss. Parkende Autos auf Zufahrten kommen sehr teuer, sie könnten im Ernstfall Menschenleben kosten. Deshalb sollte das Fahrzeug nie, d.h. auch nicht für kurze Zeit in Bereichen abgestellt werden, die als Brandschutzzone, Feuerwehrzufahrt oder -fläche gekennzeichnet sind. Denn solche Bereiche dienen als Bewegungsflächen für Einsatzfahrzeuge, die gerade bei Drehleitern einen großen Aktionsradius benötigen, um wirksam eingesetzt werden zu können. Auch sollte immer so geparkt werden, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von drei Metern für die Einsatzfahrzeuge freibeleibt. Auch Hydranten an Straßen- und Bürgersteigen müssen frei bleiben, da diese für die Feuerwehr oft die einzige Entnahmestelle für Löschwasser darstellen.

Gebäude, die weiter von öffentlichen Straßen entfernt liegen, können von der Feuerwehr nicht angefahren werden. Hier müssen oft längere Strecken zu Fuß mit schwerem Einsatzgerät zurückgelegt werden. Solche Zugänge müssen eine Breite von 1,25 Metern und Türbreiten von einem Meter haben. Diese Wege dürfen also nicht als Abstellfläche genutzt werden. 

Auch wenn man neugierig ist, sollte man bei einem Unglücksfall genügend Sicherheitsabstand zu den Lösch- und Rettungsmannschaften halten, um deren Arbeit nicht zu behindern. Hier appelliert die Feuerwehr an das Verantwortungsbewusstsein. Man hilft dabei aber auch sich selber, da nur durch genügend Sicherheitsabstand eine Eigengefährdung ausgeschlossen werden kann. Unbedingt den Anweisungen von Feuerwehr und Polizei folgen, denn gerade bei Großbränden gibt es oft auch unsichtbare Gefahren durch giftige Dämpfe und Brandrauch.