• 1
  • 2
  • 3
  • Home
  • Tips
  • Sonderrechte

60 Jahre Feuerwehr

Heinz Kaulingfrecks, einer der dienstältesten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wettringen, wurde vom Wehrführer Christoph Remki und seinem Stellvertreter Mathias Krümpel für seine nunmehr 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.  60Jahre Kaulingfrecks

Eingetreten noch unter dem damaligen Wehrführer Ernst Niehues, konnte Heinz Kaulingfrecks den beiden Gemeindebrandinspektoren einige Geschichten und Dönnekes aus der guten alten Zeit erzählen und von so manchem Einsatz berichten, wie früher mit wesentlich bescheideneren Mittel die Brandbekämpfung und Katastropheneinsätze bewerkstelligt wurden. Neben einer Urkunde wurde Heinz Kaulingfrecks auch die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes überreicht.


Sonderrechte im Straßenverkehr

Immer wieder hört man das "Tatütata" von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Das bedeutet dann, dass hier Sonderrechte in Anspruch genommen werden. Doch was heißt das genau? 

Feuerwehr und Polizei dürfen nach der Straßenverkehrsordnung bei Gefahren für Leib, Leben oder bedeutenden Sachwerten im Einzelfall die geltenden Verkehrsregeln überschreiten, also beispielsweise bei rot über die Ampel fahren oder innerorts schneller als mit den zulässigen 50 km/h unterwegs sein. Gleiches gilt auch für den Rettungsdienst, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Dass diese Dienste dies nicht zum eigenen Vergnügen tun, sondern sich dabei in erhöhte Gefahr begeben sei nur am Rande erwähnt. 

Doch die Sonderrechte sind nur das eine. Das andere ist der gute Wille und das Verhalten der Bevölkerung gegenüber den Rettern. Denn bei diesen Einsätzen können Sekunden über Leben und Tod von Menschen entscheiden. Es ist daher besonders wichtig, dass bei Einsatzfahrten, die am blauen Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn (Martinhorn) erkennbar sind, alle Verkehrsteilnehmer sofort eine Gasse für die durchfahrenden Einsatzfahrzeuge freimachen. Das bedeutet aber auch, dass man im eigenen Auto die Stereoanlage nicht so weit aufdreht, dass man keine Außengeräusche mehr wahrnehmen kann. 

Auch müssen die speziell gekennzeichneten Rettungswege stets freigehalten werden. Denn Halten oder Parken kann dort zum einen teuer werden, zum anderen aber auch den notwendigen Durchgang für Feuerwehr oder Rettungsdienst verhindern und damit zu großen Schäden führen, im schlimmsten Fall gar Menschenleben kosten. 

Deshalb Zufahrten und Einsatzstellen für RettungsmannschaftEn und -fahrzeuge freihalten, Lösch- und Rettungsmaßnahmen durch Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstands nicht behindern, sowie bei Staus auf Autobahnen und Schnellstraßen Gassen für Rettungsfahrzeuge freihalten. Dies gewährleistet, dass die Rettungsmannschaften ihren für alle wichtigen Aufgaben ungehindert nachkommen können.