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eiko_icon Dachstuhlbrand

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Bilk
Datum 06.03.2018
Alarmierungszeit 23:29 Uhr
Alarmierungsart Vollalarm still
eingesetzte Kräfte

FW Wettringen
Fahrzeugaufgebot   ELW  LF20  LF10  TLF4000  MTW  Steinfurt 02
Brandeinsatz

Einsatzbericht

40 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr löschen einen verheerenden Dachstuhlbrand im Ortsteil Bilk

Wohnhaus wird Raub der Flammen

2018 03 06 Bilk

Nach einem versuchten Innenangriff bekämpfte die Feuerwehr Wettringen stundenlang den Brand des Wohnhauses von außen - mit Teleskopmastfahrzeug und Unterstützung aus Ochtrup.

Von Jens Keblat und Wolfgang Attermeyer

Schon auf der Anfahrt sahen die Feuerwehrleute, wie die Flammen aus dem Dach schlugen: In Bilk ist in der Nacht zum Dienstag ein Wohnhaus in Brand geraten. Das Feuer richtete einen verheerenden Schaden an. Das Wohnhaus mit umklinkertem Holzständerwerk ist durch das Feuer unbewohnbar geworden; der Abriss droht. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden etwa 300 000 Euro. Die fünf Bewohner (drei Erwachsene, zwei Kinder) konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt und wurden von Rettungskräften betreut. Gegen 23.30 Uhr war zu-nächst die Freiwillige Feuerwehr Wettringen zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu dem als Dachstuhlbrand gemeldeten Einsatz alarmiert worden. Es wurde Vollalarm ausgelöst, wir sind mit allen Fahrzeugen hierhin gefahren, sagte Wehrführer und Einsatzleiter Christoph Remki. Der offenbar im Bereich eines Kamins entstandene Brand breitete sich auf das Dach und das Holzständerwerk aus. Remki: Auf dem Weg zur Einsatzstelle schlugen die Flammen schon aus dem Dach heraus. Daraufhin habe man die Brandbekämpfung mit einem Innenangriff gestartet. Sofort hätten sich Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz in das Obergeschoss des großen Wohnhauses begeben und dort versucht, das Feuer zu löschen.

Doch wie in einem Actionfilm, so Remki, habe die Etage bereits in voller Ausdehnung gebrannt. Gegen die Flammen hätten die Wehrleute keine Chance gehabt, der Einsatz von innen sei zur Gefahr für sie geworden. Das mussten wir nach circa einer Viertelstunde wieder aufgeben, weil die Brandentwicklung zu extrem war, fasste Remki zusammen.

Das Problem beim Brandobjekt: Bei dem Haus handelt es sich um ein Holzständerbauweise gebautes Haus, da ist die Gefahr immer groß, dass sich ein Brand schnell zu allen Seiten ausbreitet, sagte Remki. Daraufhin habe man zunächst mit vier C-Rohren eine Brandbekämpfung von außen eingeleitet, ehe das Teleskopmastfahrzeug der Feuerwehr Ochtrup mit einem weiteren Löschfahrzeug zur Unterstützung anrückte. Insgesamt kämpften mehr als 40 Wehrleute bis in die frühen Morgenstunden gegen die teils massiven Flammen. Die Familie kam vorerst bei Verwandten unter. Nach Informationen der MV soll sich die Wettringer Gemeindeverwaltung auch eingeschaltet haben, um sie bei der Suche nach einer längeren Übergangsbleibe zu unterstützen. Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt und nimmt detaillierte Ermittlungen vor.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder