| | | | | | | In der Öffentlichkeit ist die Feuerwehr auch durch ihre Kameradschaft bekannt. Da Feuerwehrleute sich während ihrer Einsatztätigkeit aufeinander verlassen müssen und unter Umständen einander ihr Leben gegenseitig anvertrauen, ist eine ausgeprägte Vertrauensbasis wichtig. Das soziale Miteinander und das oft starke Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Feuerwehrleuten wird als Kameradschaft bezeichnet. Vor allem bei den freiwilligen Feuerwehren hält diese Kameradschaft auch über den aktiven Dienst hinaus und manifestiert sich in gemeinsamer Freizeitgestaltung.
Gerade in kleinen Orten ist die Feuerwehr häufig ein gesellschaftlicher Mittelpunkt. Der Prozentsatz, den die Feuerwehrkameraden an der Ortsbevölkerung stellt, ist in diesen Orten wesentlich höher als in städtischen Gebieten. Oft hat die Mitgliedschaft in der Feuerwehr Familientradition. Die meisten Feuerwehrleute verlassen nach Ende ihre aktiven Dienstzeit die Wehr nicht einfach, sondern wechseln in die Seniorengruppe, die - regional unterschiedlich - Alters-, Reserve- oder Ehrenabteilung genannt wird.
Während die freiwilligen Feuerwehrangehörigen sich als Kameraden bezeichnen, wird bei Berufsfeuerwehrleuten meist, wie in jedem anderen Unternehmen auch, der Begriff "Kollegen" verwendet. |
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