• 1
  • 2
  • 3

Wespen

Wespen und Hornissen werden meist zu unrecht beseitigt, manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden. Die Feuerwehr wird nur in absoluten Notlagen tätig, d.h. es muss ein konkrete Gefahr für Menschen vorliegen.

 
 
 
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Wespen und Hornissen sind wertvolle Tiere mit einer hohen ökologischen Bedeutung für die Natur. Es gibt eigentlich nur zwei von rd. 500 Hundert Wespenarten in Europa die für den Menschen (insb. Allergiker) unter Umständen gefährlich werden können. Diese beiden Arten sind auch für Laien gut erkennbar, denn Sie bauen Ihre Nester i.d.R. im Boden. Es handelt sich hierbei um die Deutsche und die Gemeine (gewöhnliche) Wespe. Wespen beziehen Ihre Nester nur einjährig und nie ein zweites Mal. Im Spätsommer ist der Spuk gewöhnlich vorbei, da verlässt die Königin Ihr Nest und die Drohnen (Männchen) sterben ab. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
           
  Hornissen gehören zu den aussterbenden Arten in Deutschland und stehen auf der „Roten Liste“. Nicht zuletzt die vielen Vorurteile gegenüber Hornissen haben zur Ihrer Vernichtung beigetragen. Ähnlich wie bei den Wespen gilt auch für Hornissen, wer Sie nicht stört, insbesondere Erschütterungen des Nestes, ein längeres Verstellen der Flugbahn und ein Berühren der Tiere vermeidet wird i.d.R. auch nicht gestochen! Sollte es dennoch zum Stich kommen es im Bereich der Einstichstelle zu Schmerz und Schwellung, durch sofortiges Aussaugen und Kühlen lässt sich schnell Linderung erreichen. 

Beratung zum Thema Hornissen und Wespen gibt es in Wettringen beim Ordnungs- und Umweltamt (Dietmar Roling Tel.:02557-7833E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) oder beim Bund für Naturschutz (http://nabu-kv-st.de/). Die Vernichtung von Horrnissennestern bedarf vorab der Zustimmung der Unteren Landschaftsbehörde beim Kreis Steinfurt (05482-70-317). Natürlich kann man sich bei der Unteren Landschaftsbehörde auch beraten lassen.